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Fairtrade-Universities
28.01.2020

Uni Regensburg wird 30. Fairtrade-University

Präsident Prof. Dr. Udo Hebel, Bettina Diller (AK Unifair), 3. Bürgermeister Regensburg Jürgen Huber, Michael Wagner (Studentenwerk), Kanzler Dr. Christian Blomeyer, Rena Kagerer (KHG) bei der Verleihung der Urkunde zur Fairtrade-University

Die feierliche Verleihung der Urkunde fand in der Mensa statt. Die Initiative zur Bewerbung kam aus dem studentischen Arbeitskreis Unifair und wurde von der Universitätsleitung sowie vom Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz unterstützt.

Die Universität Regensburg wurde vom Verein TransFair e.V. zur 30. Fairtrade-University in Deutschland ernannt. Auf Initiative des studentischen Arbeitskreises "Unifair" und unterstützt durch die Universitätsleitung sowie durch das Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz hatte sich die Universität Regensburg im Sommer letzten Jahres erfolgreich für den Titel beworben:

„Mit der Ernennung zur Fairtrade-University stellt sich die Universität Regensburg ihrer gesellschaftlichen Verantwortung auch in diesem Bereich und macht einen weiteren Schritt, um den Nachhaltigkeitsgedanken auf dem Campus zu verankern. Gerade für die Universität Regensburg, die sich als internationale Institution versteht, spielt Gerechtigkeit im globalen Sinn eine gewichtige Rolle“, erklärte Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, bei der Urkundenübergabe. Fairtrade-Referentin Carina Bischke überreichte die Urkunde an den Präsidenten und die Steuerungsgruppe, stellvertretend für die Hochschule. Auch der Bürgermeister der Stadt Regensburg, Jürgen Huber, nahm an der Veranstaltung teil und gratulierte der Universität.

Im Rahmen der Feier thematisierte die Steuerungsgruppe die unfaire Verteilung von Macht und Ressourcen in der globalen Welt: Bei einem Global Dinner bekamen alle Gäste ein Los, das über die Mahlzeit, von einer Schlüssel Reis bis zu mehrgängigem Menü an einer feierlich gedeckten Tafel, entschied.

Starkes Engagement für fairen Handel

Für die Auszeichnung als Fairtrade-University musste die Universität Regensburg fünf Kriterien erfüllen und fairen Handel dauerhaft im Hochschulalltag einbinden: Bei Sitzungen, etwa des Senats, der Universitätsleitung oder des Universitätsrates, sowie bei offiziellen Veranstaltungen der Hochschule, wie beispielsweise Dies Academicus oder Frauenkonferenz, werden Produkte aus fairem Handel angeboten. Auch in Geschäften, Mensen, Cafeterien und Automaten auf dem Campus sind faire Produkte erhältlich.

Die siebenköpfige Steuerungsgruppe informiert regelmäßig über den fairen Handel. So beispielsweise im Rahmen des dreitägigen Adventsmarktes Anfang Dezember 2018. Dort war der Arbeitskreis Unifair mit einem Stand vertreten. Studierende und Hochschulangehörige konnten an einem Quiz teilnehmen und Fairtrade-Produkte gewinnen oder fair gehandelte Produkte direkt am Stand erwerben. Weitere Aktionen des Arbeitskreises waren die Organisation einer hochschulweiten Fairen Woche mit fairem Frühstück sowie Veranstaltungen zur Nachhaltigkeitswoche im Sommersemester 2019.

Wir gratulieren der Universität Regensburg und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit!

Weiterführende Informationen:

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