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Fairtrade-Universities
28.01.2022

Erste Fairtrade-University in Hessen

Frankfurt am Main, 27. Januar 2022. Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ist als erste Fairtrade University in Hessen ausgezeichnet worden! Die Frankfurt UAS hat damit ein wichtiges Element ihrer Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt. Die Urkunde wurde pandemiebedingt virtuell durch Claudia Brück, Vorständin bei Fairtrade Deutschland, überreicht.

Die Hochschulleitung freut sich über den Titel Fairtrade University: Präsident Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich (2.v.l.) ; Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer (2.v.r.) ; Prof. Dr. René Thiele, Vizepräsident für Studium und Lehre (l.) sowie Kanzler Dr. Bert Albers (r.). © Frankfurt UAS

„Klimaschutz und Regeneration der Umwelt sind DIE Herausforderungen der Gegenwart. Diesen stellte und stellt sich die Frankfurt UAS in einer Zeit, in der die Corona-Pandemie die globale Klimakrise aus dem Bewusstsein zu verdrängen droht. Dabei zusätzlich auf faire Arbeitsbedingungen auf der ganzen Welt zu achten, ist uns ein wichtiges Anliegen. Wenn Arbeit weltweit fair bezahlt wird, steigen damit auch die Bildungschancen für junge Menschen“, erklärte Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt AUS, anlässlich der Urkundenverleihung. „Mir ist es wichtig, dass wir nicht nur reden, sondern alle 17 Nachhaltigkeitsziele der UN an unserer Hochschule in die Tat umsetzen“, ergänzte Prof. Dr. Martina Klärle, Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer der Frankfurt UAS.

Hochschulleitung, Studierende und das Studentenwerk Frankfurt am Main arbeiten in der Steuerungsgruppe Hand in Hand und setzten an sich selbst hohe Erwartungen: „Mit dem Titel signalisieren wir nach innen und außen, dass auch über die Art und Weise, welche Produkte man konsumiert, ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der UN geleistet werden kann“, so Sascha Hippert, Vorsitzender des Studierendenparlaments.

Studentenwerk Frankfurt am Main erweitert Produktpalette
 

„Bereits seit 1998 bieten wir fair gehandelten Kaffee an. Mittlerweile haben wir das Sortiment von Fairtrade-Produkten auf Tee, Zucker und Eis in der Mensa essWerk und der KostBAR auf dem Campus der Frankfurt UAS sowie in unseren Mensen und Cafés an den anderen Hochschulstandorten im Rhein-Main-Gebiet erweitert. Wir stellen uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung und kaufen gesunde Lebensmittel, möglichst von regionalen Produzenten und aus fairem Handel. Damit möchten wir ein Zeichen für globale Gerechtigkeit setzen. Selbstverständlich werden wir auch in Zukunft weitere Optionen prüfen und, wo immer möglich, das Sortiment erweitern“, so Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main. Die Hochschule wiederum wird bei Veranstaltungen das Catering ebenfalls mit Fairtrade-Produkten bestücken, insbesondere bei der Beauftragung externer Caterer.

Neben dem Geschäftsführer des Studentenwerks, gehören der Gruppe auch der Kanzler der Hochschule Dr. Bert Albers und der Präsident des Studierendenparlaments an. Ziel der Steuerungsgruppe ist es, Aktionen und Veranstaltungen zu planen, um die Kampagne bekannt zu machen und zu beraten, welche weiteren Produkte angeboten werden können. Bereits im Vorfeld der Titelvergabe wurden im Rahmen der CampusKultur Veranstaltungen wie Fairtrade-Märkte durchgeführt. Im interdisziplinären Studienmodul „Nachhaltigkeitsstrategie der Frankfurt UAS – global denken, lokal handeln“ werden seit dem Sommersemester 2021 Ideen entwickelt, wie Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt werden können.

Mit der Titelverleihung erfüllt die Hochschule das in der Nachhaltigkeitsstrategie gesetzte Ziel, Fairtrade University zu werden. Die Frankfurt UAS wird künftig bei der Auswahl von Kooperationspartnern darauf achten, dass diese sich der Nachhaltigkeit – wo nachprüfbar – verpflichten. Auch über Anschaffungen und Beauftragungen entscheidet das Gebot der Nachhaltigkeit mit. Damit zahlt die Hochschule auf das achte der 17 Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung ein: menschenwürdige Arbeit und dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum sowie produktive Vollbeschäftigung für alle fördern.

Weitere Informationen:
 

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